Es ist dieser eine Moment, in dem die Sonne durch die Küchentür fällt, der Kaffee noch dampft und du merkst, dass du eigentlich gar nichts vor hast. Aber dein Magen knurrt. Und dein Herz schreit nach etwas Warmem, nach etwas, das nach „Zuhause“ und „Geborgenheit“ und „ich habe alles unter Kontrolle“ schmeckt. Das ist der Moment, in dem ich meinen Apfel-Walnuss Kuchen aus dem Ofen hole. Es ist nicht nur ein Dessert. Es ist eine Umarmung in Kuchenform.
Ich muss dir etwas gestehen: Früher habe ich Kuchen immer zu komplex gemacht. Ich habe Biskuitböden gebacken, die so trocken waren, dass man sie zum Schleifen von Möbeln hätte verwenden können. Ich habe Füllungen erstellt, die mehr Zeit in Anspruch nahmen als meine gesamte Hausarbeit. Aber dann, vor ein paar Jahren, habe ich eine epische Scheiterklaue beim Backen gebaut. Der Boden war unten verbrannt, oben roh, und in der Mitte… na ja, lassen wir das. Ich habe mich hinsetzen und gedacht: „Warum mache ich das so schwer? Ein Apfel-Walnuss-Kuchen muss saftig sein. Er muss einfach sein. Und er muss diese magische Zimtglasur haben, die alles zusammenhält.“
Seitdem habe ich dieses Apfel-Walnuss-Kuchen-Rezept über dreißig Mal getestet. Ja, dreißig. Nicht, weil ich keine andere Aufgabe hatte (obwohl ich an manchen Sonntagen schon fast so aussah), sondern weil ich den perfekten Feuchtigkeitsgrad finden wollte. Der sweet spot zwischen „zu feucht und matschig“ und „zu trocken und krümelig“. Und ich habe ihn gefunden. Es ist dieser eine Teig, der sich wie ein flaumiges Wolkenbett anfühlt, durchzogen von knackigen Walnüssen und zarten Apfelscheiben, überzogen mit einer Zimtglasur, die nicht nur süß ist, sondern nach Herbst riecht.
Hier ist der Clou: Du brauchst keine exotischen Zutaten, die du nur einmal im Jahr im Supermarkt findest. Du brauchst Äpfel, die du vielleicht schon in der Schüssel liegen hast, ein paar Walnüsse aus der Vorratskammer und Zimt. Das ist der Apfel-Walnuss-Kuchen mit Zimtglasur, den du machen wirst, wenn du keine Lust auf komplizierte Backprojekte hast, aber trotzdem etwas Besonderes auf dem Tisch stehen haben willst. Es ist mein Geheimrezept für entspannte Nachmittage und zufriedene Gesichter.
Warum du diesen Apfel-Walnuss-Kuchen lieben wirst
Es gibt so viele Gründe, warum dieser Kuchen in deine wöchentliche Rotation gehört. Hier sind die, die mich am meisten überzeugt haben:
Er ist unglaublich saftig — Das war mein größtes Problem bei früheren Versuchen. Aber durch die Kombination aus Obst und einer speziell abgestimmten Menge an Fett im Teig bleibt dieser Kuchen auch nach zwei Tagen noch feucht. Ich habe ihn schon am Montag gebacken und am Mittwoch noch gegessen – und er war immer noch wunderbar weich. Keine trockenen Ränder, kein „Brotkrumen-Gefühl“ im Mund.
Er ist in 15 Minuten zusammengeklopft — Vor der Backzeit ist die aktive Arbeitszeit minimal. Du schneidest die Äpfel, rührst den Teig, streichst ihn aus und gibst ihn in den Ofen. Das ist es. Kein Zuckerschlagen, kein Eischnee trennen, kein stundenlanges Rühren. Perfekt für alle, die denken: „Ich kann heute Abend nicht backen“, aber eigentlich doch Lust auf etwas Süßes haben. Es ist der perfekte Ausgleich, wenn du nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommst und keine Energie für komplexe Rezepte hast.
Die Zimtglasur ist der Game-Changer — Viele Apfelkuchen kommen ohne Glasur oder nur mit einer einfachen Puderzucker-Stauberei aus. Aber diese Zimtglasur? Sie bringt die Gewürze zum Vorscheinen. Sie ist leicht flüssig, aber nicht zu süß, und sie verbindet die Nüsse mit dem Apfel. Wenn du Zimt liebst (und wer liebt Zimt nicht?), wirst du diese Kombination nicht mehr missen wollen. Es ist dieser eine Geschmack, der dich sofort in die Kindheit zurückversetzt, an kalte Herbstabende und heiße Schokolade.
Er ist flexibel und verzeihend — Hast du keine Walnüsse zur Hand? Keine Panik. Haselnüsse oder sogar Mandelblättchen funktionieren ebenfalls. Sind deine Äpfel zu sauer? Kein Problem, ein Löffel mehr Honig oder Zucker im Teig gleicht das aus. Dieser Apfel-Walnuss-Kuchen ist kein starres Rezept, das dich bestraft, wenn du einen Fehler machst. Er ist ein Freund, der dir sagt: „Mach es, wie es dir gefällt.“
Dies ist mein Antwort auf „Was gibt’s heute?“ wenn ich keine Lust auf Takeaway habe, aber den ganzen Tag über gearbeitet habe. Es ist einfach, es ist lecker, und es schmeckt nach Liebe.
Die Zutaten für den perfekten Apfel-Walnuss-Kuchen
Hier ist das Beste: Du hast wahrscheinlich fast alles davon bereits in deiner Küche. Ich liebe es, wenn Rezepte nicht nach einem speziellen Gang zum Supermarkt schreien, sondern mit dem arbeiten, was da ist. Hier ist, was du brauchst, und warum jede Zutat wichtig ist.
Butter (200g / 226g) — Die Basis für Saftigkeit und Aroma. Ich verwende immer ungesalzene Butter, damit ich die Salzmenge selbst kontrollieren kann. Lass sie auf Zimmertemperatur erwärmen, bevor du anfängst. Wenn sie kalt ist, wird der Teig klumpig und ungleichmäßig. Das ist ein häufiger Fehler, den ich am Anfang gemacht habe – die Butter war zu kalt, und der Kuchen wurde später hart.
Zucker (200g / 226g) — Standard-Weißzucker oder Rohrzucker funktionieren beide gut. Der Zucker karamellisiert leicht in der Pfanne und sorgt für diese schöne, goldene Farbe an der Oberfläche. Wenn du es etwas gesünder magst, kannst du Agavendicksaft oder Honig verwenden, aber dann musst du die Menge etwas anpassen, da diese flüssiger sind. Ich bleibe beim klassischen Zucker für die beste Textur.
Eier (3 Stück / ca. 150g) — Sie binden den Teig und geben ihm Struktur. Verwende Eier der Größe M. Wenn sie zu kalt sind, schlag sie erst kurz auf Zimmertemperatur. Das hilft dem Teig, besser aufzugehen.
Mehl (250g / 312g) — Weizenmehl Type 405 ist der Standard. Es gibt dem Kuchen seine leichte, luftige Struktur. Wenn du glutenfrei backen möchtest, funktioniert ein glutenfreies Mehl-Mix mit Xanthan gut, aber die Textur wird etwas dichter sein. Ich empfehle, bei Type 405 zu bleiben, es sei denn, du hast eine spezielle Unverträglichkeit.
Backpulver (1 Päckchen / 16g) — Der Treibstoff für den Aufgang. Vergiss nicht, es hinzuzufügen, sonst bekommst du einen flachen Kuchen, der eher wie ein Fladenbrot schmeckt. Achte darauf, dass dein Backpulver nicht abgelaufen ist – das ist der häufigste Grund für einen gescheiterten Kuchen.
Äpfel (500g / ca. 3-4 mittelgroße Äpfel) — Hier kommt die Fruchtigkeit rein. Ich bevorzuge Äpfel, die nicht zu mehlig werden, wie Boskoop oder Elstar. Sie behalten ihre Form beim Backen und geben dem Kuchen eine schöne Struktur. Wenn du nur sehr mehligartige Äpfel hast (wie die alten Sorten), schneide sie kleiner, damit sie schneller weich werden und nicht wässrig im Teig bleiben.
Walnüsse (150g / 168g) — Der Crunch-Faktor. Ich verwende immer ganze oder halbierte Walnüsse, nicht gemahlen. Sie geben jedem Bissen einen interessanten Kontrast zur weichen Kuchenmasse. Wenn du Nüsse magst, aber keine Walnüsse zur Hand hast, sind Haselnüsse oder Pistazien eine tolle Alternative. Ich habe das schon probiert, und es schmeckt fantastisch, aber Walnüsse passen einfach am besten zum Zimt.
Zimt (1 Teelöffel / 2g) — Das Herzstück des Geschmacks. Es wärmt den Teig und bereitet den Boden für die Glasur vor. Wenn du keinen Zimt magst, lass ihn weg, aber ehrlich gesagt, dann verpasst du den ganzen Charme dieses Kuchens.
Salz (1 Prise) — Ja, nur eine Prise. Aber sie hebt alle Aromen hervor und macht die Süße nicht zu einseitig. Vergiss das nicht!
Für die Zimtglasur: Puderzucker (100g), Zimt (1/2 Teelöffel), Milch oder Sahne (2-3 EL). Die Milch sorgt dafür, dass der Puderzucker flüssig wird und nicht zu klebrig. Wenn du es cremiger magst, verwende Sahne. Wenn du es leichter magst, reicht auch ein wenig Wasser.
Die Ausrüstung, die du brauchst
Du brauchst keine teure Profi-Ausrüstung. Hier ist, was ich tatsächlich verwende:
Rundform (26 cm Durchmesser) — Ich verwende eine springformlose Form, da sie einfacher zu entformen ist. Wenn du eine Springform hast, achte darauf, dass sie gut verschließt, damit keine Glasur ausläuft. Alternative: Eine große Auflaufform oder ein Backblech, aber dann musst du die Backzeit anpassen.
Rührschüssel — Eine große, stabile Schüssel, in der du den Teig leicht und schnell rühren kannst. Ich mag die aus Edelstahl, da sie leicht zu reinigen ist.
Gabel oder Rührgerät — Du kannst den Teig mit einer Gabel oder einem Handrührgerät zubereiten. Ein Handrührgerät ist schneller und spart dir ein bisschen Armkraft, aber mit der Gabel funktioniert es genauso gut. Ich nutze das Handrührgerät nur, um die Butter und den Zucker cremig zu rühren, den Rest mache ich von Hand, um den Teig nicht zu überarbeiten.
Backpapier — Auskleiden der Form ist ein Muss, damit der Kuchen später leicht herauskommt. Ohne Backpapier riskierst du, dass der Kuchen kleben bleibt und du ihn zerstörst, wenn du ihn herausheben willst.
Ofen — Ein Backofen mit Umluft oder Ober-/Unterhitze. Ich backe bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für etwa 45 Minuten. Wenn du Umluft verwendest, reduziere die Temperatur auf 160 Grad, da die Luftzirkulation den Kuchen schneller trocknen kann.
Anleitung: So stellst du den Apfel-Walnuss-Kuchen her
Alright, lass uns anfangen! Ich zeige dir Schritt für Schritt, wie ich das mache. Es ist einfacher, als du denkst.
Schritt 1: Vorbereiten — Heize deinen Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor. Lege deine 26er-Form mit Backpapier aus. Das ist wichtig, damit der Kuchen später nicht klebt. Wenn du die Form nicht auslegst, musst du sie gut fetten, aber Backpapier ist sicherer und sauberer.
Schritt 2: Äpfel vorbereiten — Schäle die Äpfel und entferne das Kerngehäuse. Schneide sie in dünne Scheiben oder kleine Würfel. Ich bevorzuge dünne Scheiben, da sie schöner aussehen und gleichmäßig backen. Wenn du die Scheiben zu dick schneidest, können sie im Teig schwimmen und nicht durchbacken. Achte darauf, dass die Scheiben ungefähr die gleiche Dicke haben.
Schritt 3: Butter und Zucker verrühren — In einer großen Schüssel die weiche Butter und den Zucker mit einem Handrührgerät oder einer Gabel cremig rühren. Das sollte etwa 2-3 Minuten dauern. Die Mischung sollte hell und luftig aussehen. Wenn du sie zu kurz rührst, wird der Kuchen später kompakt. Wenn du sie zu lang rührst, kann er zusammenfallen. Ein guter Indikator ist die Farbe: Sie sollte sich leicht aufgehellt haben.
Schritt 4: Eier hinzufügen — Schlage die Eier einzeln hinzu und rühre jedes Ei gut ein, bevor du das nächste hinzufügst. Das verhindert, dass die Masse trennt. Wenn die Masse trennt (sieht ölig aus), rühre einen Löffel Mehl hinzu, das bindet es wieder. Ich mache das manchmal, wenn die Butter zu warm war, und es rettet den Teig.
Schritt 5: Trockene Zutaten mischen — Mische das Mehl, das Backpulver, den Zimt und die Prise Salz in einer separaten Schüssel. Dies stellt sicher, dass das Backpulver gleichmäßig verteilt ist. Wenn du das Backpulver direkt in die feuchte Masse gibst, kann es zu Klumpen kommen, die später als weiße Punkte im Kuchen sichtbar sind.
Schritt 6: Teig kombinieren — Gib die trockenen Zutaten nach und nach zur feuchten Masse. Rühre sie vorsichtig unter, bis sie gerade so verbunden sind. Der Teig sollte noch leicht klumpig sein. Übermische ihn nicht, sonst wird der Kuchen zäh. Ich höre auf, sobald keine Mehlnester mehr zu sehen sind. Ein paar kleine Klümpchen sind okay.
Schritt 7: Äpfel und Walnüsse einarbeiten — Hebe die Apfelscheiben und die Walnüsse vorsichtig mit einem Löffel oder Spatel in den Teig. Verteile sie gleichmäßig. Wenn du sie zu wild einrührst, brechen die Apfelscheiben und der Kuchen wird matschig. Hebe sie einfach nur unter, das reicht.
Schritt 8: Backen — Gib den Teig in die vorbereitete Form und streiche ihn glatt. Backe den Kuchen für 45-50 Minuten in der Mitte des Ofens. Prüfe ihn nach 45 Minuten mit einem Zahnstocher. Steckt der Zahnstocher sauber heraus, ist er fertig. Wenn er noch klebrig ist, gib ihm 5-10 Minuten mehr. Die Backzeit kann je nach Ofen variieren, also bleib in der Nähe.
Schritt 9: Abkühlen lassen — Lass den Kuchen in der Form für 10 Minuten abkühlen, bevor du ihn herausnimmst. Wenn du ihn sofort herausnimmst, kann er brechen. Wenn du zu lange wartest, klebt er trotzdem. 10 Minuten sind der Sweet Spot.
Schritt 10: Glasur zubereiten — Während der Kuchen abkühlt, vermische Puderzucker, Zimt und Milch/Sahne zu einer glatten Glasur. Die Konsistenz sollte flüssig, aber nicht wässrig sein. Wenn sie zu dick ist, gib etwas mehr Milch hinzu. Wenn sie zu dünn ist, mehr Puderzucker. Rühre sie glatt, bis keine Klümpchen mehr da sind.
Schritt 11: Glasur auftragen — Gib die abgekühlte Kuchenplatte auf einen Teller und übergieße sie mit der Zimtglasur. Lass sie leicht in die Poren einsinken. Wenn du zu viel Glasur gibst, wird der Kuchen nass. Lieber etwas weniger, das sieht auch schön aus.
Gesamtzeit: 15 Minuten Vorbereitung + 50 Minuten Backzeit + 10 Minuten Abkühlzeit = ca. 1 Stunde.
Tipps & Tricks für den besten Apfel-Walnuss-Kuchen
Hier ist alles, was ich aus Dutzenden von Backversuchen gelernt habe. Diese Tipps machen den Unterschied zwischen „okay“ und „Wow“.
Verwende frische Äpfel — Das klingt banal, aber alte, welke Äpfel geben keinen guten Geschmack ab. Sie können bitter schmecken oder wässrig werden. Suche nach Äpfeln, die fest sind und eine schöne Farbe haben. Boskoop ist mein Favorit, weil er säuerlich genug ist, um die Süße auszugleichen.
Übermische den Teig nicht — Das ist der häufigste Fehler. Wenn du den Teig zu lange rührst, entwickelt sich das Gluten im Mehl zu stark, und der Kuchen wird gummiartig. Rühre nur so lange, bis die Zutaten verbunden sind. Es ist okay, wenn der Teig noch etwas uneben ist.
Die Glasur muss flüssig sein — Wenn die Glasur zu dick ist, bleibt sie auf der Oberfläche und schmeckt nach reinem Zucker. Sie sollte dünn genug sein, um in den Kuchen einzudringen, aber dick genug, um nicht sofort abzulaufen. Teste sie an einem Löffel: Sie sollte langsam ablaufen, aber nicht wie Wasser.
Fehlerbehebung: Der Kuchen ist zu trocken — Das passiert, wenn du ihn zu lange backst oder den Ofen zu heiß hast. Nächstes Mal reduziere die Backzeit um 5 Minuten oder senke die Temperatur um 10 Grad. Ein Zahnstocher-Test ist dein bester Freund.
Fehlerbehebung: Der Kuchen bleibt kleben — Das passiert, wenn die Form nicht gut ausgelegt ist oder der Kuchen nicht genug abgekühlt ist. Nutze immer Backpapier und warte die 10 Minuten Abkühlzeit ab. Wenn er trotzdem klebt, versuche, mit einem scharfen Messer den Rand loszulösen.
Pro-Tipp: Ein Schuss Rum — Wenn du Alkohol magst, gib einen Schuss Rum zu den Äpfeln oder in die Glasur. Das rundet den Geschmack ab und gibt dem Kuchen eine erwachsene Note. Ich mache das oft, wenn Gäste kommen.
Variationen & Substitutionen
Sobald du die Grundversion beherrschst, hier ist, wie du ihn variieren kannst. Ich habe alle diese Optionen ausprobiert.
Fruchtig — Ersetze die Walnüsse durch getrocknete Cranberries oder Rosinen. Das macht den Kuchen fruchtiger und süßer. Ich liebe die Kombination aus Apfel und Cranberry, sie passt perfekt zum Zimt.
Nussfrei — Lass die Walnüsse einfach weg. Der Kuchen schmeckt immer noch fantastisch, nur ohne den Crunch. Du kannst auch Haselnuss-Nougat-Creme als Streusel verwenden, wenn du etwas extra Crème haben willst.
Glutenfrei — Verwende ein glutenfreines Mehl-Mix. Die Textur wird etwas dichter, aber es funktioniert. Ich empfehle, ein Mix mit Xanthan zu verwenden, da das die Struktur verbessert.
Vegane Variante — Ersetze die Butter durch vegane Streichmargarine und die Eier durch Leinsameier (1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser pro Ei). Der Kuchen bleibt saftig, hat aber einen leicht nussigen Geschmack durch die Leinsamen.
Servieren & Aufbewahren
Servieren — Dieser Kuchen schmeckt am besten bei Raumtemperatur. Serviere ihn mit einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks Schlagsahne. Das ist der klassische Weg. Wenn du es leichter magst, reicht auch ein Tee oder ein schwarzer Kaffee dazu. Er passt gut zu einer Tasse Tee am Nachmittag.
Aufbewahren — Decke den Kuchen mit Frischhaltefolie oder einem Kuchenabdeckel ab. Er hält sich im Kühlschrank für bis zu 5 Tage. Ich empfehle, ihn bei Raumtemperatur zu lagern, da er dort saftiger bleibt. Wenn du ihn länger aufbewahren willst, friere ihn ein.
Wiederaufwärmen — Wenn du den Kuchen warm essen möchtest, gib ihm 30 Sekunden in der Mikrowelle. Er wird wieder weich und aromatisch. Vermeide es, ihn zu lange zu erhitzen, sonst wird er trocken.
Einlagern — Du kannst den Kuchen (ohne Glasur) einfrieren. Wickle ihn fest in Frischhaltefolie und dann in Alufolie. Er hält sich bis zu 3 Monate. Tauen ihn bei Raumtemperatur auf und gib die Glasur erst kurz vor dem Servieren darauf.
Häufig gestellte Fragen
Q: Kann ich den Kuchen auch als Rührkuchen machen?
A: Ja, absolut. Der Teig ist ein klassischer Rührteig. Du kannst ihn in eine rechteckige Form geben und in Stücke schneiden. Die Backzeit verkürzt sich dann auf ca. 30-35 Minuten. Prüfe ihn wie gewohnt mit dem Zahnstocher.
Q: Warum ist mein Kuchen in der Mitte roh geblieben?
A: Das liegt oft daran, dass die Äpfel zu dick geschnitten waren oder der Ofen nicht heiß genug war. Schneide die Äpfel dünner und stelle sicher, dass dein Ofen die richtige Temperatur hat. Ein Backofenthermometer kann helfen, da viele Backöfen ungenau sind.
Q: Kann ich die Zimtglasur weglassen?
A: Ja, der Kuchen schmeckt auch ohne Glasur gut. Aber die Zimtglasur bringt den Geschmack erst richtig zur Geltung. Wenn du es weniger süß magst, reduziere die Menge an Puderzucker in der Glasur.
Q: Welche Äpfel sind am besten geeignet?
A: Boskoop, Elstar oder Gala sind gute Optionen. Vermeide sehr mehligartige Äpfel wie die alten Sorten, da sie im Teig wässrig werden können. Festfleischige Äpfel halten ihre Form besser.
Letzte Gedanken
Dieser Apfel-Walnuss-Kuchen mit Zimtglasur ist mehr als nur ein Rezept. Er ist ein Stückchen Glück, das du dir selbst gönnen kannst. Er ist einfach, er ist lecker, und er schmeckt nach Herbst. Ich hoffe, du probierst ihn aus und genießt jeden Bissen. Wenn du ihn machst, lass es mich wissen! Schreib mir in die Kommentare, wie er dir geschmeckt hat. Und wenn du mehr einfache, leckere Rezepte suchst, schau dir meinen Oktoberfest-Apfelstrudel an, der auch perfekt in die Herbstzeit passt. Viel Spaß beim Backen!
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Apfel-Walnuss Kuchen: Einfaches Rezept mit Zimtglasur
- Total Time: 1 Stunde
- Yield: 8 Portionen 1x
Description
Ein unglaublich saftiger und einfacher Apfel-Walnuss-Kuchen, der in nur 15 Minuten vorbereitet ist. Mit einer magischen Zimtglasur und knackigen Walnüssen ist er die perfekte Herbstleckerei.
Ingredients
- 200g Butter (Zimmertemperatur)
- 200g Zucker (Weißzucker oder Rohrzucker)
- 3 Eier (Größe M)
- 250g Weizenmehl (Type 405)
- 1 Päckchen Backpulver (16g)
- 500g Äpfel (festfleischig, z.B. Boskoop oder Elstar)
- 150g Walnüsse (ganz oder halbiert)
- 1 Teelöffel Zimt
- 1 Prise Salz
- Für die Glasur: 100g Puderzucker
- Für die Glasur: 1/2 Teelöffel Zimt
- Für die Glasur: 2-3 EL Milch oder Sahne
Instructions
- Heize den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor und lege eine 26-cm-Rundform mit Backpapier aus.
- Schäle die Äpfel, entferne das Kerngehäuse und schneide sie in dünne Scheiben oder kleine Würfel.
- Verrühre die weiche Butter und den Zucker in einer großen Schüssel mit einem Handrührgerät oder einer Gabel für 2-3 Minuten cremig.
- Schlage die Eier einzeln hinzu und rühre jedes Ei gut ein, bevor du das nächste hinzufügst.
- Mische das Mehl, das Backpulver, den Zimt und die Prise Salz in einer separaten Schüssel.
- Gib die trockenen Zutaten nach und nach zur feuchten Masse und rühre sie vorsichtig unter, bis sie gerade so verbunden sind.
- Hebe die Apfelscheiben und die Walnüsse vorsichtig mit einem Löffel oder Spatel in den Teig.
- Gib den Teig in die vorbereitete Form, streiche ihn glatt und backe ihn für 45-50 Minuten in der Mitte des Ofens.
- Prüfe den Kuchen nach 45 Minuten mit einem Zahnstocher; steckt er sauber heraus, ist er fertig.
- Lass den Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen, bevor du ihn herausnimmst.
- Vermische während der Abkühlzeit Puderzucker, Zimt und Milch/Sahne zu einer glatten Glasur.
- Übergieße den abgekühlten Kuchen mit der Zimtglasur.
Notes
Der Kuchen bleibt auch nach zwei Tagen saftig. Für eine vegane Variante ersetze Butter durch Margarine und Eier durch Leinsameier. Für glutenfreie Variante ein glutenfreies Mehl-Mix mit Xanthan verwenden. Der Kuchen kann bei Raumtemperatur bis zu 5 Tage aufbewahrt werden.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 50 Minuten
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück (ca. 1/8 des
- Calories: 350
- Sugar: 28
- Sodium: 200
- Fat: 18
- Saturated Fat: 10
- Carbohydrates: 42
- Fiber: 3
- Protein: 5
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