Ich muss dir ein Geständnis machen. Als ich das erste Mal einen Lebkuchen-Gewürzkuchen für das Oktoberfest backen wollte, war das Ergebnis ein trockener, harter Stein, der so schmeckte wie eine Mischung aus Zimt und Verzweiflung. Ich stand in meiner Küche, hielt das Stück in der Hand, das eigentlich weich und saftig sein sollte, und dachte: „Was habe ich falsch gemacht? Ist das wirklich traditionell?“ Die Antwort war einfach: Ich hatte es mit dem Teig vermasselt und die Gewürze nicht richtig integriert. Aber weißt du was? Aus diesem Fehler ist meine absolute Lieblingsrezept-Entdeckung geworden.
Heute ist der Oktoberfest Lebkuchen-Gewürzkuchen mein fester Begleiter, wenn die Tage kürzer werden und die Luft nach Bier und gebrannten Mandeln riecht. Es ist nicht einfach nur ein Kuchen. Es ist ein Stück Gemütlichkeit in einer Scheibe. Er schmeckt nach warmen Herbstabenden, nach Holzfeuer und nach dem Gefühl, endlich zu Hause anzukommen. Wenn du diesen Kuchen probierst, wirst du verstehen, warum er so beliebt ist. Er ist saftiger als ein normaler Rührkuchen, aromatischer als ein einfaches Plätzchen und hat genau die richtige Balance aus Süße und würziger Tiefe.
Ich habe dieses Rezept über Monate hinweg verfeinert. Ich habe die Gewürzmischung an meine Familie angepasst, die Menge an Honig und Sirup optimiert, damit er nicht zu klebrig wird, aber trotzdem diese typische Lebkuchen-Textur bekommt. Das Ergebnis? Ein Kuchen, der sich leicht schneiden lässt, der nicht zerbröselt und der selbst am nächsten Tag noch frisch schmeckt. Das ist kein trockener Biskuit, der mit Sirup künstlich feucht gemacht werden muss. Das ist echter, durch und durch saftiger Lebkuchen-Gewürzkuchen, der dich sofort in die Stimmung einer bayerischen Festhalle oder eines gemütlichen Herbstcafés versetzt.
Vielleicht kennst du bereits die klassischen Original-Oktoberfest-Brezeln, die zu diesem Anlass gehören. Aber während die Brezel der salzige Begleiter zum Maß ist, ist dieser Kuchen der süße Abschluss, den du mit Freunden teilen möchtest. Er passt perfekt in die Saison. Stell dir vor, du schneidest eine dicke Scheibe ab, streichst sie mit Butter und trinkst dazu einen starken Kaffee oder einen kalten Apfelwein. Das ist der Inbegriff von Herbstgenuss.
Warum ich diesen Kuchen liebe? Weil er mich an meine Großmutter erinnert, ohne dass ich die komplizierte Zubereitung von echtem Lebkuchenteig durchlaufen muss. Er ist der perfekte Kompromiss zwischen Tradition und modernem Komfort. Du brauchst keine Spezialausstattung, keine Tage Vorbereitungszeit und keine mysteriösen Zutaten aus dem Exotikladen. Alles, was du brauchst, findest du im Supermarkt um die Ecke. Und das Beste daran? Der Geruch, der sich in deiner Küche ausbreitet, wenn er im Ofen backt, wird jeden dazu bringen, nach der Quelle zu fragen.
Warum du diesen Lebkuchen-Gewürzkuchen lieben wirst
Es gibt viele Gründe, warum dieser Oktoberfest Lebkuchen-Gewürzkuchen dein neues Lieblingsherbstrezept wird. Hier sind die harten Fakten, warum er sich von anderen Kuchen abhebt:
Unglaublich Saftig und Dicht — Im Gegensatz zu vielen anderen Gewürzkuchen, die schnell austrocknen, bleibt dieser dank der Kombination aus Honig, Melasse und Apfelmus wochenlang feucht. Ich habe ihn schon drei Tage im Kühlschrank gelagert, und er schmeckte immer noch frisch gebacken. Das liegt an der Feuchtigkeit, die die trockenen Zutaten wie Mehl und Nüsse binden.
Ein Gewürz-Wunderwerk — Es ist nicht nur „ein bisschen Zimt“. Hier geht’s um die komplette Palette: Ingwer, Nelken, Kardamom, Piment und Sternanis. Jede Zutat trägt zu diesem komplexen, warmen Aroma bei, das typisch für echtes Lebkuchen-Feeling ist. Du spürst die Wärme im Gaumen, aber es wird nicht scharf oder übermächtig. Es ist harmonisch.
Schnell und Einfach — Du musst keinen Teig kneten, der stundenlang ruhen muss. Du rührst alles zusammen, gibst es in die Form und ab in den Ofen. Von der Vorbereitung bis zum ersten Biss sind es nur etwa 60 Minuten. Perfekt für einen Samstagvormittag, wenn du Zeit für dich haben willst, aber nicht den ganzen Tag in der Küche stehen möchtest.
Perfekt für Partys und Geschenke — Dieser Kuchen schnitt sich sauber, hält sich lange und sieht durch die dunkle, karamellige Farbe edel aus. Er ist das perfekte Geschenk für Nachbarn oder Kollegen, verpackt in ein schönes Glas oder eine Dose. Viele meiner Freunde bestellen ihn bereits fest für ihre Herbstfeiern, weil er so gut ankommt wie diese Oktoberfest-Apfelstrudel, aber mit einer ganz eigenen, würzigen Note.
Dies ist mein Antwort auf die Frage „Was gibt es Süßes zum Kaffee, wenn Gäste kommen und es soll nicht zu aufwendig sein?“.
Zutaten für deinen perfekten Herbstkuchen
Hier ist das Beste: Du hast wahrscheinlich die meisten dieser Zutaten schon in deinem Vorratsschrank. Du musst nicht extra zum Bio-Laden über die ganze Stadt fahren. Hier ist, was du brauchst, und warum jede Zutat wichtig ist.
Weizenmehl (Type 405) (300g / 2 ½ Tassen) — Das Fundament des Kuchens. Es gibt ihm Struktur. Ich empfehle Type 405, da es fein ist und einen zarten Krümel ergibt. Wenn du nur Type 550 hast, funktioniert das auch, dann wird der Kuchen etwas dichterer, aber immer noch lecker.
Butter (150g / 2/3 Tasse) — Für Geschmack und Saftigkeit. Ich verwende immer echte Butter, keine Margarine. Der Milchfettgeschmack macht hier einen riesigen Unterschied. Lass sie auf Zimmertemperatur erwärmen, damit sie sich leicht unterrühren lässt.
Honig (100g / ⅓ Tasse) — Der süße, klebrige Bindemittel. Honig zieht Feuchtigkeit aus der Luft an und hält den Kuchen lange frisch. Nimm einen milden Blütenhonig oder einen dunklen Waldhonig, wenn du es intensiver magst. Dunkler Honig passt besser zu den Gewürzen.
Zuckerrübensirup oder Melasse (100ml / ½ Tasse) — Das ist der Geheimtipp für die dunkle Farbe und den typischen Lebkuchengeschmack. Sirup gibt dem Kuchen diese tiefe, karamellige Note. Wenn du Melasse nimmst, achte darauf, dass sie nicht zu bitter ist. Ich bevorzuge Rübensirup, weil er milder schmeckt.
Eier (Größe M) (3 Stück) — Sie geben Struktur und binden die flüssigen Zutaten. Schlage sie vorher leicht auf, damit sie sich besser mit dem Honig und Sirup vermischen.
Zimt (2 Teelöffel) — Der Klassiker. Er sollte die dominante Gewürznote sein. Nimm gemahlenen Zimt, aber achte auf Frische. Alter Zimt schmeckt staubig und kraftlos.
Ingwer (1 Teelöffel gemahlen) — Für die leichte Schärfe und Wärme. Er passt perfekt zu Zimt und Nelken und hebt die Süße des Kuchens.
Nelken (½ Teelöffel gemahlen) — Vorsicht, sie sind stark! Ein bisschen reicht völlig. Nelken geben diesem Kuchen das typische „Oktoberfest“-Aroma. Wenn du sie nicht magst, kannst du sie weglassen, aber dann fehlt der traditionelle Touch.
Kardamom (½ Teelöffel gemahlen) — Bringt eine zitrusartige, blumige Note rein. Er ist der Akzent, der den Kuchen komplex macht. Wenn du keinen gemahlenen Kardamom hast, kannst du auch ein paar Samenschoten aufbröseln und mitbacken, dann aber vorher entfernen.
Pulverisierte Orange (1 Teelöffel) — Oder der Abrieb einer Bio-Orange. Die Zitrusnote schneidet durch die Schwere der Gewürze und macht den Kuchen frischer. Es ist ein kleiner Trick, der große Wirkung hat.
Backpulver (2 Teelöffel) — Damit der Kuchen aufgeht. Nicht zu viel nehmen, sonst wird er zu porös. Wir wollen einen dichten, saftigen Krümel, keinen luftigen Biskuit.
Salz (½ Teelöffel) — Ein bisschen Salz hebt alle Aromen hervor, besonders die Süße. Vergiss es nicht, sonst schmeckt der Kuchen flach.
Gemahlene Mandeln (100g / 1 Tasse) — Für die Nussigkeit und den extra Saftigkeits-Faktor. Mandeln binden Feuchtigkeit besser als nur Mehl. Du kannst sie durch Haselnüsse ersetzen, wenn du das magst.
Getrocknete Früchte (Rosinen oder gehackte Datteln) (100g) — Für kleine Süße-Knüller im Bissen. Ich mag Rosinen, die vorher in etwas warmen Tee oder Rum eingeweicht wurden, damit sie nicht trocken sind.
Die Ausrüstung, die du brauchst
Du brauchst kein fancy Equipment. Hier ist, was ich tatsächlich benutze:
Springform (26 cm) — Die klassische Form für Kuchen. Sie sorgt für gleichmäßiges Backen und einfesses Herausnehmen. Wenn du keine Springform hast, geht auch ein rechteckiges Blech, dann wird der Kuchen flacher und du musst die Backzeit verkürzen.
Große Rührschüssel — Aus Glas oder Metall ist am besten, damit sich die Masse gleichmäßig vermischt. Eine Schüssel mit Ausguss ist praktisch, wenn du die flüssigen Zutaten in die trockenen gibst.
Elektrischer Handrührer oder Knethaken — Du kannst es von Hand machen, aber ein Rührgerät spart dir Arme und sorgt für eine schönere, homogenere Masse. Wenn du es von Hand machst, rühre kräftig, bis keine Klümpchen mehr da sind.
Pinsel — Um die Form mit Butter und Mehl auszustreichen. Oder benutze einfach Backpapier. Das ist die einfachste Methode, damit nichts anklebt.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Alles klar, lass uns backen! Ich zeige dir genau, wie ich das mache, damit es beim ersten Mal gelingt.
Schritt 1: Ofen vorheizen und Form vorbereiten. Heize deinen Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor. Wenn du einen Umlaufofen hast, stelle ihn auf 160 Grad. Streiche deine Springform mit etwas Butter ein und bestreue sie mit Mehl, oder lege sie mit Backpapier aus. Das ist wichtig, damit der klebrige Lebkuchenteig nicht festklebt. Wenn du die Form nicht gut vorbereitest, wird das Herausnehmen zur Katastrophe.
Schritt 2: Trockene Zutaten mischen. In einer großen Schüssel mischst du das Mehl, das Backpulver, die gemahlenen Gewürze (Zimt, Ingwer, Nelken, Kardamom, Piment), das Salz und die gemahlenen Mandeln. Rühre das gut durch, bis alles gleichmäßig verteilt ist. Achte darauf, dass sich keine Gewürzklümpchen bilden. Wenn du große Gewürzkörnchen im Kuchen findest, ist das nicht schlimm, aber für ein homogenes Aroma ist es besser, alles fein zu vermischen. Die Schüssel sollte jetzt nach Herbst und Gewürzen riechen. Das ist ein gutes Zeichen!
Schritt 3: Nasse Zutaten verbinden. In einer zweiten Schüssel oder einem Topf erwärmst du die Butter, den Honig und den Sirup leicht, bis die Butter flüssig ist. Nicht kochen, nur schmelzen. Lass die Mischung kurz abkühlen, damit sie nicht warm ist, wenn du die Eier hinzufügst. Schlage die Eier los und verquirle sie mit der Orange-Zitrusnote. Gib die Eier-Mischung zur Honig-Sirup-Mischung und rühre alles gut zusammen. Die Masse sollte glatt und glänzend aussehen. Wenn sie zu dickflüssig wirkt, füge einen Schluck Milch hinzu, aber normalerweise ist die Konsistenz richtig.
Schritt 4: Alles zusammenführen. Gieße die nasse Mischung in die trockenen Zutaten. Rühre jetzt mit einem Löffel oder dem Rührgerät auf niedriger Stufe zusammen, bis gerade eben kein Mehl mehr zu sehen ist. Übertreibe es nicht! Zu viel Rühren macht den Kuchen zäh. Die Masse wird jetzt sehr dick und klebrig sein. Das ist normal. Wenn du gemachte Rosinen oder Datteln verwendest, hebe sie jetzt vorsichtig mit einem Löffel unter. Verteile sie gleichmäßig im Teig.
Schritt 5: Backen. Gib den Teig in die vorbereitete Form und streiche die Oberfläche glatt. Schiebe die Form in die Mitte des Ofens. Backe den Kuchen für etwa 45–55 Minuten. Nach 30 Minuten kannst du prüfen, ob die Oberfläche schon zu dunkel wird. Wenn ja, decke sie mit Alufolie ab, damit sie nicht verbrennt, während der Innenraum gar wird. Ein Zahnstocherprobe ist der beste Test: Stecke einen Zahnstocher in die Mitte. Wenn er sauber herauskommt oder nur noch ein paar feuchte Krümel dran haften, ist der Kuchen fertig. Wenn noch flüssiger Teig dran klebt, lass ihn noch 5–10 Minuten backen.
Schritt 6: Abkühlen lassen. Lass den Kuchen in der Form für 10 Minuten abkühlen. Dann nimmst du ihn heraus und legst ihn auf ein Gitter. Lass ihn vollständig abkühlen, bevor du ihn schneidest. Wenn du ihn warm schneidest, zerfällt er und der Sirup rinnt heraus. Geduld ist hier der Schlüssel. Der Kuchen festigt sich beim Abkühlen und wird erst dann richtig saftig und schnittfest.
Gesamtzeit: 15 Minuten Vorbereitung, 50 Minuten Backzeit, 30 Minuten Abkühlzeit.
Tipps und Tricks für den perfekten Kuchen
Hier ist alles, was ich aus Dutzenden von Backversuchen gelernt habe. Diese Tipps machen den Unterschied zwischen „okay“ und „der beste Kuchen der Welt“.
Die Gewürzmischung frisch mahlen. Wenn du ganze Gewürze hast, mahle sie selbst. Gemahlene Gewürze verlieren schnell ihr Aroma. Wenn dein Zimt oder Ingwer schon seit einem Jahr im Schrank steht, schmeckt er nicht mehr richtig. Frisch gemahlen macht einen enormen Unterschied im Geschmack. Das ist der Profi-Trick, den die meisten zu Hause nicht anwenden, aber den du sofort merkst.
Nicht zu viel backen. Lebkuchen-Gewürzkuchen darf nicht ausbacken, sonst wird er hart. Er sollte im Inneren noch leicht feucht sein. Wenn der Zahnstocher sauber herauskommt, ist es oft schon fast zu spät. Nimm ihn heraus, sobald nur noch feuchte Krümel kleben. Die Restwärme im Kuchen gart ihn weiter.
Die Ruhezeit nutzen. Der Kuchen schmeckt am zweiten Tag oft besser als am ersten. Die Gewürze haben Zeit, sich zu entfalten und in den Teig einzuziehen. Wenn du ihn backen kannst, lass ihn idealerweise über Nacht im luftdichten Behälter liegen, bevor du ihn servierst. Das ist kein Fehler, sondern Teil der Tradition.
Common Mistake: Der Kuchen fällt in der Mitte ein. Wenn dein Kuchen in der Mitte einfällt, war die Backtemperatur wahrscheinlich zu hoch oder du hast zu viel Backpulver verwendet. Achte auf genaue Maße. Wenn das passiert, ist er trotzdem essbar, sieht aber nicht so schön aus. Decke ihn beim nächsten Mal früher mit Folie ab.
Common Mistake: Er ist zu trocken. Das passiert, wenn du den Kuchen zu lange backst oder zu viel Mehl verwendest. Wiegen deine Zutaten ab! Ein Tasse Mehl kann je nach Art und Luftfeuchtigkeit unterschiedlich viel wiegen. Eine Waage ist dein bester Freund beim Backen.
Variationen und Anpassungen
Sobald du die Basis-Version gemeistert hast, kannst du spielen. Ich habe alle diese Varianten ausprobiert, und sie funktionieren super.
Schoko-Lebkuchen: Ersetze 50g Mehl durch Kakao. Das macht den Kuchen noch intensiver und schokoladiger. Perfekt für Schokoliebhaber. Die Gewürze passen überraschend gut dazu.
Ohne Gluten: Du kannst das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung ersetzen, die Stärke enthält. Achte darauf, dass die Mischung Bindemittel wie Xanthan enthält, sonst wird der Kuchen bröselig. Ich habe es mit einer handelsüblichen GF-Mischung versucht, und es klappte gut, der Kuchen war nur etwas dichter.
Vegan: Ersetze die Butter durch Pflanzenmargarine und die Eier durch Leinmehl-Ersatz (1 EL gemahlene Leinsamen + 3 EL Wasser pro Ei). Der Sirup und Honig bleiben, oder du ersetzt den Honig durch Ahornsirup. Das Ergebnis ist überraschend nah am Original.
Mehr Nüsse: Erhöhe die Menge an gemahlenen Mandeln auf 150g und füge gehackte Walnüsse hinzu. Das macht den Kuchen noch nussiger und krümeliger.
Servieren und Aufbewahren
Wie serviert man ihn? Schneide den Kuchen in dicke Scheiben. Er passt hervorragend zu einer Kugel Vanilleeis oder einem Klecks Schlagsahne. Ein warmer Kaffee oder ein Glas Milch ist der klassische Begleiter. Für eine festliche Note kannst du die Scheiben mit etwas Puderzucker bestreuen.
Beilagen: Zu diesem Kuchen passen gut geröstete Mandeln oder eine Scheibe Gouda-Käse für die Liebhaber von süß-salzig-Kombinationen. Auch eine Schale mit frischem Obst, wie Äpfel oder Birnen, rundet das Herbst-Menü ab.
Kühlschrank: Der Kuchen hält sich in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank für bis zu 5 Tage. Er wird sogar noch saftiger mit der Zeit. Nimm die Scheiben 10 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank, damit sie Zimmertemperatur haben und das Aroma voll zur Geltung kommt.
Aufwärmen: Du kannst den Kuchen leicht in der Mikrowelle aufwärmen (10–15 Sekunden), wenn du ihn warm magst. Aber achte darauf, nicht zu lange zu heizen, sonst wird er zäh. Ein Ofen bei 150 Grad für 5 Minuten ist schonender.
Gefrieren: Ja, du kannst den Kuchen einfrieren! Schneide ihn in Portionen und verpacke jede Scheibe einzeln in Frischhaltefolie und dann in einen Gefrierbeutel. Er hält sich bis zu 3 Monate. Tauen Sie ihn über Nacht im Kühlschrank auf. Die Textur bleibt erstaunlich gut.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich den Kuchen auch als Plätzchen backen?
A: Ja, das geht! Verteile den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech und backe ihn bei 180 Grad für etwa 15–20 Minuten. Achte darauf, dass sie nicht zu dunkel werden, da sie klein sind und schnell austrocknen. Sie sind dann perfekte Geschenkideen.
Warum ist mein Kuchen so dunkel?
A: Das ist normal! Der Sirup und die Melasse färben den Kuchen tiefbraun. Wenn er innen noch hell ist, ist das in Ordnung. Die dunkle Farbe kommt von den Zutaten, nicht vom Verbrennen. Wenn die Oberfläche zu dunkel wird, decke sie mit Folie ab.
Kann ich den Sirup durch Ahornsirup ersetzen?
A: Ja, Ahornsirup funktioniert gut, hat aber einen leicht anderen Geschmack. Er ist milder. Wenn du den klassischen Lebkuchengeschmack willst, bleib bei Zuckerrübensirup oder Melasse. Ahornsirup macht ihn etwas frischer.
Muss ich den Kuchen zuckern?
A: Nicht unbedingt. Der Kuchen ist durch den Honig und Sirup schon süß genug. Wenn du es süßer magst, kannst du eine Glasur aus Puderzucker und Zitronensaft darüber streichen oder einfach Puderzucker darüber sieben. Das sieht schön aus und schmeckt gut.
Ist dieser Kuchen auch für Kinder geeignet?
A: Ja, absolut! Die Gewürze sind dezent und nicht scharf. Kinder lieben die Süße und die Saftigkeit. Wenn deine Kinder empfindlich auf Nelken reagieren, kannst du die Menge reduzieren. Er ist ein toller Snack für den Nachmittag.
Letzte Gedanken
Der Oktoberfest Lebkuchen-Gewürzkuchen ist mehr als nur ein Rezept. Es ist eine Einladung, die Herbstzeit zu genießen. Er verbindet Tradition mit Einfachheit und schmeckt einfach fantastisch. Ich hoffe, du probierst ihn bald aus und teilst deine Erfahrungen mit mir. Backe ihn für deine Familie, schenke ihn Freunden oder genieße ihn einfach mit einer Tasse Tee in deiner Ruhe.
Vergiss nicht, dass das Backen ein Prozess ist. Wenn es nicht perfekt wird, ist das okay. Hauptsache, es schmeckt. Und ich bin mir sicher, es wird. Schreib mir in die Kommentare, wie dir der Kuchen geschmeckt hat und welche Gewürzmischung du bevorzugst. Ich lese alle Kommentare und freue mich auf deinen Feedback. Viel Spaß beim Backen und einen wunderbaren Herbst!
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Oktoberfest Lebkuchen-Gewürzkuchen
- Total Time: 65 Minuten
- Yield: 12 Portionen 1x
Description
Ein saftiger, aromatischer Lebkuchen-Gewürzkuchen, der den perfekten Herbstgenuss bietet. Er ist einfach zuzubereiten, bleibt wochenlang feucht und verbindet traditionelle Gewürze mit modernem Komfort.
Ingredients
- 300g Weizenmehl (Type 405)
- 150g Butter (Zimmertemperatur)
- 100g Honig
- 100ml Zuckerrübensirup oder Melasse
- 3 Eier (Größe M)
- 2 Teelöffel gemahlener Zimt
- 1 Teelöffel gemahlener Ingwer
- ½ Teelöffel gemahlene Nelken
- ½ Teelöffel gemahlener Kardamom
- 1 Teelöffel pulverisierte Orange oder Abrieb einer Bio-Orange
- 2 Teelöffel Backpulver
- ½ Teelöffel Salz
- 100g gemahlene Mandeln
- 100g getrocknete Früchte (Rosinen oder gehackte Datteln)
Instructions
- Heize den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze (oder 160 Grad Umlauf) vor. Streiche eine 26-cm-Springform mit Butter ein und bestreue sie mit Mehl oder lege sie mit Backpapier aus.
- Mische in einer großen Schüssel das Mehl, Backpulver, gemahlenen Gewürze (Zimt, Ingwer, Nelken, Kardamom, Piment), Salz und gemahlene Mandeln gut durch, bis keine Klümpchen mehr vorhanden sind.
- Erwärme in einer zweiten Schüssel oder einem Topf die Butter, den Honig und den Sirup leicht, bis die Butter flüssig ist. Lass die Mischung kurz abkühlen. Schlage die Eier auf und verquirle sie mit der Orange-Zitrusnote. Gib die Eier-Mischung zur Honig-Sirup-Mischung und rühre alles glatt.
- Gieße die nasse Mischung in die trockenen Zutaten und rühre sie auf niedriger Stufe zusammen, bis gerade eben kein Mehl mehr zu sehen ist. Hebe die getrockneten Früchte vorsichtig unter.
- Verteile den Teig in der vorbereiteten Form und streiche die Oberfläche glatt. Backe den Kuchen für etwa 45–55 Minuten. Decke die Oberfläche nach 30 Minuten mit Alufolie ab, falls sie zu dunkel wird. Prüfe die Garheit mit einem Zahnstocher.
- Lass den Kuchen 10 Minuten in der Form abkühlen, nimm ihn heraus und lass ihn auf einem Gitter vollständig abkühlen, bevor du ihn schneidest.
Notes
Der Kuchen schmeckt am zweiten Tag oft besser, da sich die Gewürze entfalten können. Achte darauf, den Kuchen nicht zu lange zu backen, damit er innen feucht bleibt. Für eine glutenfreie Variante kann Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehlmischung mit Bindemittel ersetzt werden. Für eine vegane Variante Butter durch Pflanzenmargarine und Eier durch Leinmehl-Ersatz ersetzen.
- Prep Time: 15 Minuten
- Cook Time: 50 Minuten
- Category: Dessert
- Cuisine: Deutsch
Nutrition
- Serving Size: 1 Scheibe
- Calories: 280
- Sugar: 25
- Sodium: 250
- Fat: 12
- Saturated Fat: 6
- Carbohydrates: 40
- Fiber: 2
- Protein: 4
Keywords: Oktoberfest, Lebkuchen, Gewürzkuchen, Herbstrezept, Kuchen, Backen, Traditionell, Saftig, Gewürze


